Ein Moment mit deiner Haut
Der Moment, in dem ich es verstand
Die Lösung: Präsenz statt Prävention
Warum jetzt? Und warum ich das mit dir teile
Die Wissenschaft bestätigt, was wir intuitiv wissen
Die Einladung
Ich möchte dir eine Frage stellen: Wann warst du das letzte Mal bei deiner Hautpflege-Routine so richtig da?
Nicht mental bei deiner To-Do-Liste für den Tag. Nicht mit einem Auge auf deinem Handy oder bei deinen Kindern. Nicht mit Sorge über die Linie, die tiefer zu werden scheint – sondern wirklich präsent. Nur du und dieser Moment.
Wenn du jetzt zögerst mit der Antwort – du bist nicht allein.
Die meisten von uns haben gelernt, Hautpflege als etwas zu betrachten, das wir gegen etwas tun, nicht für uns. Gegen die Zeit. Gegen Falten. Gegen das Älterwerden. Gegen die Angst, nicht genug zu sein. Eben Anti.
Und genau das ist das Problem.
Jede "Anti-Aging"-Kampagne trainiert uns darauf, die Zukunft unserer Haut zu fürchten. Jede "Prävention"-Botschaft bringt uns bei, in Zukunftssorgen zu leben statt im gegenwärtigen Wohlbefinden.
Das Ergebnis? Dieses ständige nagende Gefühl: Mache ich genug? Mache ich das Richtige? Bin ich schon zu spät dran?
Das ist nicht Selbstfürsorge. Das ist ein Kreislauf.
Der Moment, in dem ich es verstand
Februar 2022. Meine zweite Tochter war vier Monate alt. Ich war erschöpft – wirklich erschöpft. An Schlaf war nicht zu denken. Meine Haut sah müde aus, gestresst, älter, als ich war.
Und mein erster Gedanke, als ich in den Spiegel schaute? Welches Produkt kann das beheben?
Aber dann stand ich da, die Kleine auf meinem Arm, und beobachtete ihre winzigen Füße. Ihre unglaublich weiche Haut. Die Art, wie sie einfach da war. Vollkommen präsent. Ohne Sorge um gestern oder morgen.
Und ich realisierte etwas, das mich wirklich bewegte:
Ich hatte so viel Energie darauf verwendet, mir Sorgen zu machen, was meine Haut werden könnte, dass ich vergaß wertzuschätzen, was sie gerade jetzt war.
Ich behandelte mein Gesicht ständig wie ein Problem, das gelöst werden musste. Und die Zeit war mein absoluter Endgegner.
An jenem Morgen verstand ich: Die Präventionskultur hat uns beigebracht, in ständiger Sorge zu leben. Und diese Sorge – dieser chronische Stress – ist genau das, was unserer Haut am meisten schadet.
Die Lösung: Präsenz statt Prävention
Nach jenem Morgen begann ich, etwas zu ändern.
Ich entschied mich, meine Hautpflege nicht mehr als Prävention zu betrachten, sondern als Achtsamkeitspraxis.
Nicht als Kampf gegen die Zeit, sondern als Geschenk an mich selbst im gegenwärtigen Moment.
Ich nenne diese Philosophie "The NOW" – nicht als Produkt, sondern als grundlegend andere Beziehung zu meiner Haut.
The NOW = Präsenz über Prävention.
Konkret bedeutet das:
Statt zu fragen: "Wird dieses Produkt verhindern, dass ich älter aussehe?"
Sage ich: "Das ist mein Moment."
Statt zu scannen: "Ist diese Falte tiefer? Ist dieser Fleck neu?"
Sage ich: "Ich liebe meine Haut. Ich bin dankbar für sie."
Statt zu hetzen durch meine Routine mit dem Kopf woanders,
Bin ich da. Fünf Minuten. Nur ich und meine Haut.
Das ist keine "Wellness-Wohlfühl-Hippie-Übung".
Das ist eine Entscheidung, aus der Angstspirale auszusteigen. Das ist gelebte Freiheit.
Und die Ergebnisse – sowohl für meine Haut als auch für mein Wohlbefinden – waren transformativ.
Warum jetzt? Und warum ich das mit dir teile
Ich habe in den letzten sieben Jahren mit Tausenden von Frauen gesprochen. Und ich kann dir mit absoluter Sicherheit sagen: Sie sind erschöpft.
Erschöpft von der endlosen Produktsuche.
Erschöpft von der Informationsüberflutung.
Erschöpft von der unterbewussten Selbstkritik.
Erschöpft von diesem Wettlauf, der nie endet.
Und dann sehe ich, was auf Social Media passiert. Jeden Tag. Tausendfach.
22-jährige Frauen, die bereits Angst vor ihrer ersten Falte haben. Influencer, die 10-Schritte-Routinen als "Minimum" verkaufen. Before-and-After-Bilder, die Unsicherheit schüren. Algorithmen, die genau die Inhalte pushen, die uns am meisten zweifeln lassen.
Social Media verstärkt diese Angstkultur nicht nur – es multipliziert sie täglich, stündlich, in Millionen von Feeds.
Und ich sehe eine ganze Generation junger Menschen, die lernt, sich durch die Augen anderer zu sehen, statt durch ihre eigenen.
Genau deshalb schreibe ich heute.
Nicht, um mehr Produkte zu verkaufen. Nicht für Follower oder Likes.
Sondern um eine andere Botschaft in die Welt zu tragen: Du darfst aufhören zu rennen. Du darfst ankommen. Und du darfst dabei fantastisch aussehen.
Die Wissenschaft bestätigt, was wir intuitiv wissen
Vielleicht denkst du jetzt: "Das klingt schön, Laura. Aber bringt Achtsamkeit wirklich etwas für meine Haut? Ich möchte nämlich wirklich nicht alt aussehen"
Die Antwort ist: Ja. Und zwar messbar.
Lass mich dir zeigen, warum Präsenz nicht nur eine philosophische Idee ist, sondern eine biologische Notwendigkeit.
Der Stress-Haut-Kreislauf
Wenn du gestresst bist – und chronische Sorge um deine Haut ist purer Stress – passiert Folgendes in deinem Körper:
1. Dein Körper schüttet Cortisol aus (das Stresshormon).
2. Erhöhtes Cortisol beschleunigt den Kollagenabbau in deiner Haut. Das heißt: Chronischer Stress lässt deine Haut schneller altern als die Zeit selbst.
3. Stress schwächt deine Hautbarriere, macht sie anfälliger für Entzündungen und verlangsamt die Regeneration.
4. Stress führt zu flachem Atem, was bedeutet: weniger Sauerstoff für deine Hautzellen.
Jetzt kommt der entscheidende Teil:
Achtsamkeitspraxis – selbst nur 5 Minuten täglich – senkt nachweislich deinen Cortisolspiegel.
Hunderte von Studien zeigen: Präsenz aktiviert dein parasympathisches Nervensystem. Das ist der Teil deines Nervensystems, der für Regeneration, Heilung und Ruhe zuständig ist.
Mit anderen Worten:
Wenn du deine Hautpflege-Routine als Achtsamkeitsmoment praktizierst – wenn du wirklich da bist, den Moment fühlst, deinen Atem verlangsamst – dann tust du mehr für die Gesundheit deiner Haut als mit dem teuersten Serum der Welt.
Weil du den biologischen Feind Nummer eins für gesunde Haut ausschaltest: chronischen Stress.
Was sich für mich verändert hat
Als ich anfing, meine Morgenroutine als Achtsamkeitspraxis zu leben, änderte sich alles:
Das Gefühl der ständigen Sorge – Mache ich genug? – verschwand. An seine Stelle trat etwas, das ich seit Jahren nicht mehr so bewusst gespürt hatte: Frieden.
Meine Haut reagierte. Nicht über Nacht. Aber innerhalb von Wochen bemerkte ich: Sie sah ruhiger aus. Ausgeglichener. Weniger gestresst.
Meine Hautpflege wurde zu meinem Lieblingsmoment des Tages. Nicht eine weitere Aufgabe. Sondern meine Insel. Fünf Minuten, auf die ich mich jeden Tag freue.
Und das Schönste: Ich hörte auf, mein Gesicht nach Problemen zu scannen. Ich begann, mit Gelassenheit – manchmal sogar mit Dankbarkeit – in den Spiegel zu schauen.
Die Einladung
Ich lade dich ein, ein Experiment zu machen.
Nicht für immer. Nur für 7 Tage.
Wähle morgen ein Produkt aus deiner Routine. Nur eines.
Nimm dir 30 Sekunden Zeit, wirklich präsent zu sein.
Fühle die Textur des Produkts in deinen Händen.
Nimm den Duft wahr, ohne ihn zu bewerten.
Spüre, wie es sich auf deiner Haut anfühlt.
Atme dabei langsam. Dreimal tief ein und aus.
Tu das 7 Tage lang. Und bemerke, was passiert.
Nicht mit deiner Haut – das kommt später.
Sondern mit dem Gefühl, das du während dieser 30 Sekunden hast.
Das ist das NOW Gefühl.
Es ist kein Wunder. Es ist kein Produkt. Es ist eine Entscheidung: vom Laufband abzusteigen. Von der Prävention zur Präsenz zu wechseln.
Ich verspreche dir nicht, dass du 10 Jahre jünger aussiehst.
Aber ich verspreche dir: Du wirst dich anders fühlen. Und deine Haut wird es merken.
Natürlich ist Achtsamkeit nicht alles. Aber sie ist ein guter Anfang, etwas Grundlegendes zu verändern. Kein schneller Hack, kein Cheat. Sie ist die Basis für einen liebevollen Umgang mit dir und deiner Haut, und darauf solltest du aufbauen.
Die Mission Beyond the Product
Unsere Mission ist allerdings größer. Achtsamkeit ist nur eine von fünf Säulen, die deine Haut braucht, um sich bestmöglich zu entfalten und zu strahlen.
Im nächsten Artikel zeige ich dir die fünf Säulen der Hautpflege und wie du diese für dich und deine Haut nutzen kannst.
Bis dahin: Willkommen bei The NOW.
Ich freue mich, dass du hier bist.
Laura



























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